Matthias Hermsdorf postete am 2022-09-11 19:38 in Himmel, Nacht
Zeischaer See

Matthias Hermsdorf postete am 2022-09-11 19:37 in Macro, Tier
Eine Krebshülle

Matthias Hermsdorf postete am 2022-05-19 16:50 in

Momentan entwickle ich für Solarwatt einen neuen B2B Shop. Die Zeit ist knapp, die Deadline nah. Es gibt viel zu tun, manche Features werden auf später verschoben. Business as usual. Es wird die nächsten 2 Wochen recht stressig, aber einige Mitarbeiter unserer Firma und einige Kunden von uns werden sehr glücklich werden wenn der Shop soweit fertig ist.

Gerade sah ich beim Lesen im Neustadt-Geflüster die (Ankündigung einer Midisage)[https://www.neustadt-ticker.de/179813/alltag/kultur/blickpunkt-kunst-in-der-praxisklinik] zweier Dresdener Künstler.
Und ich bin so froh mit dem Kunstbetrieb nichts mehr am Hut zu haben. Die Bilder sind weder schön noch vermögen sie es durch ihr Inhalt oder ihre Technik in mir irgendeine Gefühlsregungen auszulösen. Sie sind so beliebig in ihrem Inhalt und so dilletantisch in ihrer Technik. Mit fehlt jeglicher Grund genau diese Bilder haben zu wollen und dafür einen Preis zu bezahlen.

Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht finden die beiden Maler Kunden für ihre Werke und bekommen damit Geld und Anerkennung. Wünschen würde ich es ihnen. Aber es ist so schwer lohnenswerte Themen aus dem Nichts zu erschaffen, sie in Bilder zu verwandeln und dann auch noch Kundschaft zu finden die sich damit identifizieren können.

Für mich war die Softwareentwicklung da so viel angenehmer. Kunden kommen, bringen ihre Probleme mit und sind bereit für die Lösung zu bezahlen, sowohl mit Geld als auch mit gesellschaftlicher Anerkennung.


Matthias Hermsdorf postete am 2022-05-16 15:31 in Badewannengedanken

Auf den ersten Blick sehen Kuscheltiere süß aus, aber auch etwas tot. Und doch schaffen sie es seit Jahrtausenden immer wieder neue Exemplare hervor zu bringen. Sie werden mit der Zeit immer komplexer. Wo am Anfang ein einzelligen Holzstück war, ist heute ein ausdifferenzierter Körper mit den unterschiedlichsten Materialien. Manche können sogar sprechen.

Und das ganz ohne eigene Fortpflanzung. Sie sind damit den Viren recht ähnliche, die auch zur Vermehrung auf Wirte angewiesen sind.

Hier kann eine Spezies überleben obwohl die Individuen tot sind. Leben ist eine emergente Eigenschaft.


Matthias Hermsdorf postete am 2022-03-03 19:05 in gefrickel

Manchmal sollen Textareas genau so groß sein, wie der Inhalt es erfordert. Dafür gibt es leider noch kein html attribut. Aber es gibt ein paar Hacks.

Ich habe hier ein Codepen für eine autosizing textarea.

Die notwendige Höhe der Textarea gibt steht in der textarea.scrollHeight . Aber um diese zu bekommen muss die textarea.style.height auf inherit gestellt werden. Weil die Höhe jetzt aber klein ist, scrollt der Browser an eine andere Stelle, wenn ich die Höhe jetzt auf textarea.style.height = textarea.scrollHeight+"px" setze.

Um das zu verhindern, wrappe ich die Textarea in eine Flexbox und stelle einen leeren div daneben. Dem gebe ich auch die Höhe mit heightKeeper.style.height = textarea.scrollHeight+"px" . Die Flexbox ist so hoch wie das höchste Element und für den kurzen Moment der inherit Höhe bewahrt der HeightKeeper die bisherige Höhe.


Matthias Hermsdorf postete am 2022-03-02 20:18 in

Sedna ist ein Zwergplanet in unserem Sonnensystem. Er hat ~1000km Durchmesser und fliegt auf einer stark eliptischen Bahn jenseits vom Jupiter um die Sonne. Stark Eliptisch heißt, dass er an seinem sonnennächsten Punkt ~76 Astronomische Einheiten, wobei eine AE der Entfernung der Erde zur Sonne entspricht. Am sonnenfernsten Punkt ist Sedna 944 AE von ihr entfernt.

Das ist schon eine ganz schön große Entfernung.
Die 944 AE lassen sich in 0,0142 Lichtjahre umrechnen und das sind ja schon fast interstellare Entfernungen.

Würde es sich lohnen mit Raumschiff Sedna in die unendlichen Weiten aufzubrechen?

Der Kurs ist leider nicht gerade, aber der Weg ist mir jetzt egal. Es zählt das Ziel. Die Entfernung vom nächsten zum fernsten Punkt sind
944 - 76 AE =
868 AE =
868 * 149597871 km =
129850952028 km

Für eine Umrundung der Sonne braucht Sedna etwa 10513 Jahre. Für unsere Strecke sind das 5206,5 Jahre

Damit komme ich auf eine Geschwindigkeit von
129850952028 km / 5206,5 Jahre
= 24940161 km / Jahr
= 2.847 km/h
= 0,79 km/s

Das ist dann gar nicht mehr so schnell.
Die Höchstgeschwindigkeit von Raumsonden liegt bei 16-160 km/s.

5000 Jahre und wir haben erst 5% bis zur Oortschen Wolke und nur 0,3% bis zum nächsten Stern geschafft und dann dreht sie wieder um in Richtung Sonne. Sedna eignet sich nicht als interstellares Raumschiff.


Matthias Hermsdorf postete am 2021-12-06 09:45 in

Wenn die aus der Atmosphäre mit 400ppm was raus holen können, muss das doch im Wohnzimmer bei 1500 erst recht funktionieren. Und schon gibts volle Flaschen für Wassersprudelmaschinen. Dafür muss ich nicht die Wärme nach draußen lüften. Die Abwärme der Maschine heizt mir die Wohnung, was den Wirkungsgrad verbessert.

Die könnte man gleich mit den Luftfiltern für Unterrichtsräume kombinieren. Wäre schön, wenn es die geben würde.


Matthias Hermsdorf postete am 2021-11-05 08:10 in Badewannengedanken

Plastik ist brennbar.

Plastik hat eine höhere Energiedichte als die Umgebung.

Erste Laborbakterien ernähren sich von Plastik.

In den Meeren schwimmen große Mengen Plastikplankton.

Früher oder später werden Bakterien sich das Plastikplankton als Nahrungsquelle erschließen. Entweder als frei schwebende Bakterien die einen Biofilm auf dem Plastik direkt im Meer bilden, oder geschützt in den Gedärmen der Fische.

Die Fischpopulation, die als erstes Plastik verdauen kann, wird schnell wachsen, weil sie so viel Futter zur Verfügung hat.

Wenn die Plastikesserbakterien im Wasser schwimmen, werden die Menschen nach einem Bad im Meer ihre Sachen und Spotgeräte sehr gründlich waschen müssen, damit sie nicht anverdaut werden.

Die Badesachenindustrie wird mit neuen Materialien werben, die auch Meerwasser aushalten. Diese werden aus einem Kunststoff bestehen, den diese Bakterien nicht verdauen können und der ein neues Microplastik enthält.

Menschen werden sich aufregen, das ihre Fische Plastik fressen und sie dann die Folge auf dem Tisch haben.

Kurz danach wird es normal sein.

Aquafarmen werden Fische anteilig direkt mit geschreddertem Plastik füttern, weil es billiger ist als herkömmliches Fischfutter.

Aufschrei.

Normalität.

Man kann der Menschheit wirklich Kurzsichtigkeit vorwerfen. Da ist kein gesellschaftlicher Konsenz zu Nachhaltigkeit, weder beim Umgang mit der Natur, noch mit Pandemien, oder beim Umgang mit andern Menschengruppen. Andererseits ist alles langfristig anpassbar. In 50 Jahren kann eine Meinung zum Thema grundsätzlich anders sein als heute, und die Menschen werden sich sicher sein, dass es schon immer das richtige war. Die Welt wird sich verändern, es wird Gegegenden geben, in denen ich nicht ohne Kühlung nach draußen gehen kann. Die einen werden nicht ohne Kühlung nach draußen gehen, die anderen werden fliehen. Es wird zu Spannungen kommen. Und doch bin ich mir sicher, dass es auf die Gesamtpopulation kaum eine Auswirkung haben wird. "Kaum eine" ist so ein bischen im Physikmaßstab. Ich meine 1 Potenz Unterschied, ein Ergebnis zwischen 10% bis 1000%.

Microplastik im Meerwasser ist doof und wir sind im 6. großen Artensterben dieser Erde. Aber es wird weiter gehen


Matthias Hermsdorf postete am 2021-09-29 22:27 in Makro, Tier
Eine Libelle

Matthias Hermsdorf postete am 2021-07-24 16:10 in Fotografie, Tier
Eine Libelle auf einer Blume

Die Libelle saß auf unserem Schlafzimmer im Fenster. Ich habe sie nach draußen geleitet. Sie blieb noch für ein Fotoshooting.

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