Gesellschaft

Sammeln Sie Werbung?

Vorhin bei Rewe an der Kasse während der Kunde vor mir bezahlt:

Haben Sie eine Packbackkarte? Möchten Sie noch Geld abheben? Sammeln Sie treue Punkte?

Geht das dann in ein paar Jahren noch weiter: Wollen Sie noch unseren Newsletter abonieren? Sie könnten noch die Adware installieren?

Die gesamten Handybezahlsysteme sollen das bezahlen beschleunigen. Aber will ich das überhaupt? Das nimmt mir die Zeit zum Einpacken und verschafft der Verkäuferin die Kapazität mir noch weitere Dinge aufschwatzen zu können.

Stille in der Strassenbahn

Hier sitzen drei Mädels in der Strassenbahn. Sie sitzen in ihrem Vierer, haben alle ihre Schultaschen auf dem Schoss, die Handys in der Hand und die Kopfhörer im Ohr. Sie schauen stumm aus den Fenstern. Gelegendlich tipppt eine was. Dann ist stoppen wieder alle Bewegungen.

Ist es der Trend unbedingt Musik hören zu müssen mit der Vorsicht den anderen nicht aus den Gedanken zu reißen? Oder ist es einfach die Müdigkeit? Immerhin ist es noch vor 9:00

Böses Finanzamt. Böse böse Kirche.

Wie kann es sein, dass in einem sekulären Staat das Finanzamt die Vereinsbeiträge der Kirchen einziehen und dann Kirchensteuer nennen? Wie kann es sein, dass ein Staat, der laut von Datenschutz und Datensparsamkeit redet, die Spielregeln ändert und alle Banken verpflichtet die Religionszugehörigkeit ihrer Kunden beim Pfinanzamt abzufragen?

Es gibt eine Möglichkeit das für jede einzelnen zu verhindern, doch der Weg ist sehr steinig gewählt.

Das Finanzamt bietet ein Formular "Erklärung zum Sperrvermerk" auf den Seiten der Bundesfinanzverwaltung an. Es ist gut versteckt. Ich fand es erst durch google und nach langem suchen auch über die Seitennavigation.

(Update - der Link der erst hier Stand war nur für 45min gültig. Den Link um die Seite weiter geben zu können gibts nur auf der Übersichtsseite) https://www.formulare-bfinv.de/ffw/catalog/openForm.do?path=catalog%3A%2F%2FBuerger%2Fkirch%2F010156

Dort gibt es ein PDF mit allerlei Funktionen.Es gibt da sogar einen "Barrierefreien Modus", den man mit Alt+9 aktivieren kann. Ich sehe aber keine Veränderung auf der Seite als ein geändertes Rollstuhlfahrericon.

Am Ende muss ich das PDF aber ausdrucken und nach Berlin schicken.

Aus dem Webdesign kenne ich dieses Vorgehen gut. So bietet man Funktionen an zu denen man verpflichtet ist aber von denen man will dass sie keiner Nutzt. Man denke an Fußnoten in 4px Höhe oder nicht auffindbare Hinweise zur Kündigung.

Würde der Staat hier souverän agieren, müssten sich die Kirchen fortant selber ihre Mitgliedsbeiträge kümmern. Aber die aktuelle Lösung spricht doch von starker Lobbyarbeit seitens der Kirchen und Konfliktscheuheit seitens der Regierung.

Also nutzt eure Möglichkeiten und macht es dem System wenigstens etwas schwerer.

Wie sich eine Stadt um ihre Aufgaben drückt

Als Bürger der Stadt Dresden bezahle ich meine Steuern damit die Stadt in meinem Interesse Infrastrukturen schafft. In meinem Fall geht es um einen Kinderkrippenplatz für meine Tochter hier in Dresden.

Dresden brüstet sich damit die Geburtenhauptstadt Deutschlands zu sein, und das seit Jahren. Da sollte man meinen das der Verwaltung klar ist, das man daraufhin Kinderkrippen, Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen benötigt. Es kündigt sich ja an das bei einer Garantie auf einen Kitaplatz mit einem Jahr, Kitaplätze in Anzahl der Geburten des Vorjahres benötigt werden. Und aller Voraussicht nach braucht man Jahre später auch Grundschulplätze.

Nun ist die Stadt knapp bei Kasse, oder setzt die Prioritäten so ungünstig, das diese Ziele nur bei geringer Qualität zu erreichen ist.

Wir haben für unsere Tochter einen Kitaplatz jetzt im August bekommen. Sie ist jetzt anderthalb. Vorher hätte es durchaus Plätze am anderen Ende der Stadt gegeben. Und wenn man diesen Abschlägt sagt die Sachbearbeiterin der Stadt "Na wenn sie den nicht nehmen, kann es ja nicht so dringend sein...".

Jetzt ist es soweit, die großen Kinder verlassen die Kindergrippe Richtung Kindergarten. Damit kann nachgerutscht werden und wir bekamen einen Platz. Allerdings gab es diesen Platz erst nachdem die Kita einen Antrag auf Überbelegung beim Jugendamt gestellt hat. Statt den 15 Kindern sonst sind jetzt 17 in einer Gruppe. Und den Lärm in so einer Gruppe kann man sich ja vorstellen.

Weil aber nun nicht alle großen Kinder sofort einen Platz im Kindergarten bekommen und weiter rutschen können, hängen ein paar von ihnen noch in der Kinderkrippe fest. Die Stadt findet das gar nicht so übel. Immerhin ist das Haus damit ja eindeutig eine gemischte Kita. Damit reicht für die größeren Gruppen der Betreuungsschlüssel (Kinder pro Betreuerin) des Kindergartens. Also wurden die Betreuerinnen in ihren Arbeitsstunden herunter gesetzt.
Weil es mehr Kinder sind, braucht braucht man also weniger Betreuer.

Wir sind gerade in der Eingewöhnungszeit. Erst sind ist ein Elternteil permanent dabei. Dann gibt es erste Trennungsversuche. Später werden die Zeiten immer länger.
Jedes Kind ist anders und so war die Zeit mal Flexibel. Heute heißt es: Die Eingewöhnung dauert 4 Wochen.
Vier Wochen? Und das wo unsere Tochter es gar nicht erwarten kann hin zu kommen und nicht mehr weg will? Für mich klingt das nach einer Sicherungsmaßnahme. Falls das Kind doch unruhig wird ist die Mutter sofort erreichbar. Die beiden Erzieherinnen pro Gruppe haben ja noch 16 andere Kinder zu versorgen.

Weil schon klar ist das es ganz schön viele Kinder pro Erzieher sind, sind die Kitas jetzt zu offenen Konzepten verpflichtet. Die Türen stehen offen und die Kinder dürfen sich ihren Spielplatz aussuchen. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nett. Mir scheint es aber eine weitere Absicherung zu sein. Wenn eine Erzieherin sich doch mal um ein Kind intensiver kümmern muss, sind ihre 7 weiteren Kinder auf die anderen Räume aufgeteilt. Dann ist es der Standard und man muss sich nicht mehr dafür rechtfertigen, dass die anderen Gruppen um so voller sind.

Dann ist da noch das liebe Geld. Im Betreuungsvertrag legt meine eine genaue Stundenzahl fest. Überschreitet man diese Zeit 3x im Monat um mehr als 5min wird der Vertrag automatisch zur nächst höheren Stundenzahl angepasst. Andererseits ist für die Eingewohnungszeit eine Zeit von 6h fest gelegt, doch diese wird erst in der letzten Woche erreicht. Bis dahin bezahlt man deutlich mehr als man als Leistung bekommt. Hier wird auch mit zweierlei Maß gemessen. Das erinnert mich irgendwie an schlechte Handyverträge.

Ich bin gespannt wie das weiter geht. Der Neustadt-Ticker hat einen Artikel zu übervollen Grundschulen und die Tochter unserer Nachbarn hat jetzt einen Platz im neu gegründeten Gymnasium Dresden Süd West bekommen, dessen Schulgebäude wahrscheinlich ab 2016 gebaut wird. Bis dahin fährt die Fünftklässlerin eben pro Fahrt eine Stunde mit der Straßenbahn.

Wenn alles nur eine Frage der Prioritäten ist, dann wurde Bildung vom Stadtrat bisher sehr gering eingestuft.

Die Welt ist im Wandel

Google schließt also den Reader.

Das ist ihr Recht, es ist ihr Produkt. Und doch ist es eine strategische Entscheidung aus der sich langfristige Änderungen ergeben werden. Wenn ich das richtig interpretiere hat das RSS-System den Leuten von Google noch nie so recht gefallen.

Es ist langsam, weil jeder Client zyklisch den Anbieter nach neuen Nachrichten fragen muss. Damit bringt es viel Overhead mit weil auf die meisten Anfragen abermals die letzten X Einträge geschickt werden, die dem Client schon bekannt sind. Und RSS ist recht anonym. Der Anbieter weiß nicht, wer alles seinen Feed abonniert hat.

Nun ist Googles Hauptgeschäft die Werbung rund um die angezeigten Suchergebnisse. Dieser Punkt bestimmt die Entscheidungen der Firma.

Erst war RSS und Atom der überhaupt einzige Weg einen Überblick über die Änderungen des Netzes zu bekommen. Am schnellsten bekommt man von den Änderungen mit, wenn man die Blogs selber hostet und den Reader gleich dazu. Dann muss man keinen Bot mehr zu anderen Leuten schicken, sondern schaut einfach in die eigene Datenbank und hat die Nachrichten als erster.

Um bei anderen die Nachrichten schneller zu bekommen hat Google PubSubHubBub entwickelt. Leser abonnieren einen Feed und der Reader unterschreibt bei einem Hub. Bei neuen Nachrichten schickt der Hub den Artikel gleich zum Client. Alles geht schneller, braucht weniger Traffic und zumindest dem Hub ist auch der Leser bekannt. Wenn der Hub von Google gestellt ist, weiß Google endlich, wer was liest und welche Werbung man ihm dafür schalten kann. Es gibt Futter für das Nutzerprofil.

Dann kam Buzz und Google+.

Geben wir doch den Leuten einen Grund sich permanent bei google eingeloggt zu lassen. Biete Mailaccount mit beliebig viel Platz an und lesen dafür die Mails mit. Biete ein Fotoalbum mit einer Möglichkeit die Fotos zu beschriften. Da weiß man dank Gesichtserkennung gleich, wer wen kennt und der Kartendienst wird auch noch interessanter. Gib ihnen eine Netzfestplatte und gucke was sie noch alles so zu sagen haben. Und lass sie tratschen. Da passiert immer etwas neues bei den Bekannten. Um dabei zu bleiben gewöhnt sich der Nutzer gern das ausloggen ab. Und jedes mal wird das Nutzeprofil dichter.

Jetzt gibt es hierzulande außer Facebook, Google+ und all den kleinen Foren keine nennenswerten Netzwerke. Und RSS hat es nie zur Allgemeintauglichkeit geschafft. Die wenigsten Leute, die ich kenne, haben auch nur die Abkürzung schonmal gehört. Nur die Blogger untereinander kennen es und finden es praktisch. Wenn Max Mustermann in Bezug auf jemanden auf dem Laufenden bleiben will, ahnt er oftmals noch gar nicht, dass es überhaupt eine Möglichkeit wie RSS gibt. Aber einen Freund hinzufügen ist leicht und verständlich. Und da das nun, außer Facebook, alles auf den Servern von Google geschieht, hat Google keine Probleme mehr mit Anonymisierung, doppelten Accounts oder unstrukturierten Daten. Alles kommt freiwillig frei Haus.

Jetzt ist Google+ etabliert. Jetzt geht es den ollen Blogs an den Kragen. Lasst sie in Bedeutungslosigkeit versinken.

Gute Cloudreader für den Mainstream sind Mangelware und wenn Google seinen schliesst, werden manche Leser zu den Netzwerken gehen. Nächtes Jahr zum Frühjahrsputz wird dann Blogger geschlossen werden. Dann gibt es auch weniger Feeds, die nicht mehr abgerufen werden und nichts ist uninteressanter als der Schnee von gestern.

Mal sehen, ob Googles Strategie auf geht. Werden mehr Nutzer zu Google+ migrieren, weil andere Googleangebote verschwinden? Ist das die Möglichkeit für einen neuen Mitspieler sich am Markt zu etablieren? Oder ist es ein Anreiz wieder zu mehr Dezentralität und die private Cloud bekommt einen Schub?

Gibt es da draußen schon ein Ideemarktplatz?

Amazon verkauft Produkte und bietet seine Plattform auch anderen Händlern zum Verkauf von Produkten an.
My-Hammer ist ein Marktplatz für Dienstleistungen.
Kickstarter bringt junge Unternehmer mit deren zukünftigen Kunden zusammen.

Was mir jetzt noch fehlt ist ein Marktplatz für Ideen.

Unternehmen wollen Produkte produzieren und suchen Hände ringend nach dem neuen Produkt, mit dem sie sich von ihrer Konkurrenz abheben können. Viel zu selten fragen sie aber die Menschen, die ihre Produkte anschließend kaufen sollen. Mich!
Und all die anderen da draußen, die Ideen haben, aber weder die Zeit noch die Ressourcen um sie umzusetzen.

Da wäre die Staffelei, bei der man alle Seiten der Leinwand bemalen kann, ein verbessertes Dokumentationssystem für Archeologen, ein Unterputzlichtschalter mit Wlan zum Fernsteuern, den gleichen als Kabelschalter für Deckenlampen zum nachrüsten und so weiter.

Wer baut mir das alles?

Beim Geschäftsmodell könnte man Prozente vom Verkaufserlös der aus dort gehosteten Ideen entstandenen Produkte in Betracht ziehen. Damit könnte man auch den Ideengeber vergüten. Da müsste man es nur noch schaffen, dass für alle Produkte, die aus Ideen von dort stammen, und deren Ideengeber es so wollen, auch Geld eingetrieben werden kann.

Fotografie im Wandel der Zeit

Fotografie im Wandel der Zeit

http://9eyes.tumblr.com/ ist eine Galerie Screenshots aus Google Streetview. Von Landschaftsaufnahmen, Polizeifestnahmen, Prostituierten am Straßenrand bis zu "Fotokunst" ist alles dabei.

Das dreht die Fotografie auf interessante Weise herum.  Kam früher erst das Sehen, dann das Belichten, so gibt es heute erst die Milliarden unbewerteten Fotoaufnahmen, aus der ein Geduldiger mit geübtem Auge schöne Momente heraussuchen kann.

Früher ließ man sich dann die ehrenwerte Berufsbezeichnung "ehemalig Kgl sächs u Kaiserl u Kgl Hofphotograph" auf den Grabstein meißeln. Heutige Lebensläufe lassen sich selten soweit zusammenfassen.

Omas und ihre sozialen Netzwerke

Zum Mittagessen gab es Pizza. Als wir vom Supermarkt zurück kamen trafen sich auf der anderen Straßenseite 2 Omas und begannen zu plaudern.
Als wir uns 30min später mit der gebackenen Pizza in die Sonne vor dem Laden setzten, standen sie immer noch da.

Sie chatteten intensiv in ihrem bevorzugten sozialen Netzwerk. Dabei vergaßen sie regelrecht die (wertvolle) Zeit. Man könnte meinen, das sie von der Nachbarschaft abhängig waren.

Und keiner hat etwas dagegen.

10. Dresdener Jonglier- und Akrobatikfestival und Körperwärme

Körperwärme am 06.03.2010

 Dieses Wochenende (3.-5.7.2010) ist in Dresden die Jonglierconvention. Genaue Informationen dazu gibt es unter jonglieren-dresden.de.

500 Gäste werden erwartet. Die Eintrittskarten für die Galashow im Theater Wechselbad sind bereits ausverkauft. Es wird großartig. Freitag Abend gibt es eine Offene Bühne in der Halle und eine Offene Feuerbühne draußen. Sonntag wird es Spiele geben, genaueres wird nicht verraten. Über die gesamte Zeit finden Unmengen an Workshops unterschiedlichster Thematiken statt. Einfach so jonglieren kann man auch noch.

Für die, die lieber tanzen wollen, gibt es Samstag Nacht die Körperwärmeparty. Es spielen Bureaumaschine und DJ Equipment. Der Eintritt liegt bei 4€.

Das ganze findet in der Margon-Arena in Dresden statt.

Unbedingt erzählen muss ich davon, weil ich bei der Organisation dabei bin und u.a. der Flyer da oben von mir ist.

 

Kriesengebiet Dresden Neustadt

Gerade komme ich von einem Familientreffen im Westen von Dresden zurück. Mit dem Fahrrad durch den Winter zu fahren ist schon aufregend. Auf der Straße sind die blinden Autofahrer. Auf dem Radweg türmen sich Gebirge von Eis und Schnee, Reste des Winterdiensts. Die Fußwege dagegen sind mit einer Schicht festgetretenen Schnees überzogen, der sich dann nach einer halben Runde am Hinterrad wagemutig von oben in meine Schuhe stürzt.

Am Bahnhof Mitte sah ich dann die ersten Polizeiautos. Die Marienbrücke war abgesperrt. Gut, ich habe ein Fahrrad und fahre einfach mal weiter. Ja, erinnere ich mich, da war etwas angekündigt. Es gab ja irgendwelche Demos und angekündigte Straßenschlachten.

Auf der Neustädter Seite begannen dann meine Augen größer zu werden. Es war als gäbe es in Dresden nur noch Kleintransporter der Polizei. Die Antonstraße zwischen Leipziger Straße und Bahnhof Neustadt war zweispurig zugeparkt. Der Bahnhofsvorplatz war gut umstellt. Die Straße Richtung Albertplatz war ebenso ein Parksplatz der Polizei, wie auch die Hansastraße und die Lößnitzstraße. Dort wählte ich eine kleine, etwas leerere Straße Richtung Königsbrücker Straße. Dort fuhren die Polizeikleinbusse dann. Hin und wieder war etwas größerer Bus dazwischen, diese mit den vergitterten Scheiben. Es gab aber auch Reisebusse der Polizei.  Meine grobe Schätzung liegt bei 250 Transportern, an denen ich vorbei gefahren bin.
Überall standen Grüppchen und Meuten von Polizisten in verschiedenen Graden von Panzerungen.

Über dem Alberplatz schwebte permanent ein Hubschrauber, der mit einem sehr lauten Knattern seine Position hielt und diese auch allen Zuschauern kund tat. Drohnen sind sicherlich nützlich und preiswert, aber  nicht so aktiv einschüchternd.

Als ich durch die Neustadt fuhr waren zwar einige Leute unterwegs, Familien mit Kindern, Pärchen, junge Leute. Alle samt sahen sie harmlos aus.

Was soll das hier, fragte ich mich. Wo sind die Gegner? Wieso soo viel Polizei.

Zuhause las ich dann einen Telepolisartikel zum Thema, der dann aber nicht sonderlich aktuell war. Die sächsische Zeitung hatte interessantere Informationen.

Tagsüber sollten am Bahnhof Neustadt 8000 rechtsextreme Menschen landen. 5000 wurden es dann. Diese wiederrum fanden den Bahnhofsvorplatz von einer Wagenburg der Polizei eingekesselt vor. ie hatten ihre Demo angekündigt, sie wurde von einem Gericht bewilligt, aber sie durften nicht loslaufen.  Rund um den Albertplatz hatten sich um die 5000 Leute versammelt um die Wege zu blockieren. Die Polizei sah sich nicht im Stande diese Blockade aufzulösen. Damit würden sie die Sicherheit während eines Marsches nicht garantieren können und ließen den Marsch nicht starten. Sehr amüsant. Bis 17:00 war der Umzug genehmigt. Die Zeit lief ab. Gegen fünf wurden die rechten Demonstranten dann aufgefordert doch wieder in die Züge zu steigen und abzufahren. Nicht weit entfernt, in Klotzsche standen ihre Busse. Sie taten es dann notgedrungen auch. So verlief der Tag, bis auf ein kleines Scharmützel an der Schauburg völlig ruhig.

Als ich 18:30 dort lang fuhr, war schon "nichts mehr" los.

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