Matthias Hermsdorf postete am 2009-10-02 23:23 in Badewannengedanken, Links

Früher wie heute sind Computer begehbar.

War es früher das Mainboard, das sich über mehrere Räume erstreckte, so ist es heute die Peripherie, die uns umgibt.

Im ersten Teil spekulierte ich über Benutzeroberflächen und die Verteilung von Daten. Danach ging ich in die Badewanne und träumte noch etwas weiter.
Secondlife wird doch noch fürs First Life nützlich, wenn das Wohnzimmer zum Holodeck wird.

Den Punkt das mein Handy der Schlüssel zu meinen Daten wird muss ich revidieren. Er wird ein Schlüssel. Einer von vielen möglichen.
So sehr Datenschützer auch trauern werden, wir selbst werden ein anderer Schlüssel. Der Zugang zum Netz ist überall. Dank preiswerter Herstellungsverfahren werden die meisten Oberflächen irgendwann zu Displays. Und sei es der Holzblock, der von einer gut verteilten Ansammlung von Beamern mit einem Interface versehen wird.

Will ich Informationen austauschen, kann ich jede Art von adressierbarem Objekt mit entsprechenden Zugangsdaten verknüpfen. Der Holzblock, dank seiner Maserung recht einmalig, kann selbst zwar keine Bilder speichern, kann aber sehr wohl andernorts als Schlüssel zu extern gespeicherten Daten verwendet werden.

Das Holodeck ist nahe!

OLEDs sind doch interessant. Angenehmerweise wird das gar nicht so stromintensiv wie befürchtet. Momentan strahlen hier Halogenlampen mit 45W und einem Wirkungsgrad von max 5% (Wirkungsgrade laut energieinfo.de). Mit OLEDs ist momentan ein Wirkungsgrad von 15% möglich. Damit sind das 15W für das Licht bei gleicher Helligkeit. Für einen nicht weiter steigenden Verbrauch wären da noch 30W für die Steuerung übrig.

Dieser Raum hier hat ~20 m² Grundfläche. Die Wandflächen plus Decke sind damit so etwa 70m². Mit der Pixeldichte heutiger Großfernseher (1080p auf 1,3m Diagonale) komme ich auf 2Megapixel/m² und damit 140MP insgesamt. Da bleibt jeweils 1/2 W/m² . Kürzlich stellte Samsung ein Handyprozessor basierend auf den ARM Cortex A8 vor, der 1080p Signale über hdmi ausgibt. Wenn es dann mal die OLEDs in der gewünschten Größe und Preis gibt, wird das beschicken mit Bildern auch machbar werden.

Schön das Hasslblad kürzlich eine 60MP Mittelformatkamera vorstellte http://www.heise.de/newsticker/Schwenken-erlaubt-Hasselblad-H4D-60-mit-neuer-Fokustechnik--/meldung/146088 . Damit gibt es sogar gleich etwas für die Wand. Alternativ gibt es noch http://www.gigapxl.org mit der 4 Gigapixelkamera und Viele viele Computerspiele.

Wie wäre es gegen Abend mit der Wohnung im Ozean zu versinken und den Raum in eine Tauchkugel zu verwandeln. Neben dem Sessel schwimmt langsam ein Blauwal vorbei. Ein Schwarm kleiner bunter Fische wuselt durch die Gegend. Und an dem Bücherregal, das nur noch aus alter Gewohnheit dort steht, wachsen die ersten Korallen fest.

Fand es vor kurzem die ältere Generation noch sehr fragwürdig, wieso man in Second Life echtes Geld für virtuelle Bilder in seinem virtuellen Haus ausgibt, bekommt man dann in Kürze eine gute Auswahl hochauflösender Bilder und Szenerien für die Wohnung gegen gutes Geld.
Auch hier erfolgt die Vergütung nicht anhand der Produktionskosten der Ware sondern für die Entwicklung des Produkts.

Es wird ein Holodeck für Stubenhocker.

Es gibt da zwar diese Entwicklung des rollenden Fußbodens, mit dem die Wand beim Gehen immer gleich weit weg bleibt.
In vielen Fällen dürfte es aber einfacher sein sich einfach in der Mitte in einen Sessel zu setzen und im Sitzen durch die Welt zu navigieren.

Gestern, im Foyer der Alten Meister im Dresdner Zwinger hing eine mitlerweile alte Werbetafel, die stolz verkündet, das der Zwinger nun auch bei Second Life erkundbar wäre (Da kam überhaupt erst die Erinnerung an diese Blase auf). Am Monitor ist das ja noch das eine. Wenn die Riesenbilder dann aber wirklich wandfüllend, ist das bestimmt beeindruckend. Und von außen sieht keiner, das man im Rollstuhl durch das Museum fährt.

Die Dicken bei Wall-e sehen plötzlich gar nicht mehr so abwegig aus.
Glücklicherweise werden uns die Geocacher retten. Raus gehen kann auch Spaß machen..


Matthias Hermsdorf postete am 2009-10-02 19:19 in Badewannengedanken, Links

Teil 1 ist hier zu lesen. Wenige Stunden später folgte dann Teil 2.

Gerade sitze ich an meinem Schreibtisch. Der Browser und das Mailprogramm sehe ich auf dem 19" Monitor, der an das Netbook angeschlossen ist. Dessen 9" Display ist mit dem Musikplayer und dem Messenger gefüllt. An dessen Tastatur schreibe ich.
Statt dem klassischen Nebeneinander der Monitore steht der große logisch wie physisch über dem kleinen. Schön das das geht.

Wo führt das hin?

In letzter Zeit sind mir einige interessante Puzzlestücke über den Weg gelaufen. Da ist das Handy, das durch GPS seine globale Position auf dieser Welt und durch Lage- und Beschleunigungssensoren plus dazu gehöriger Kamera seine Lage hier im Wohnzimmer kennt.
Durch UMTS, WLAN und Bluetooth ist es mit allem und jedem Verbunden.

Dann ist da Tapete in Sicht, die mit OLEDs beschichtet ist. Im allgemeinen ist sie zur gleichmäßigen Beleuchtung gedacht, wird aber auch als Projektionsfläche funktionieren. Kombiniert mit dem Wii Headtracking ist das fantastisch.

Da gibt es noch diesen Glastisch, dessen gesamte Oberfläche ein Touchscreen ist, oder hier eine Multitouchkneipenbar

Da gibt es diesen Patentantrag zu einer Tastatur auf einem Touchscreen, die anhand der Lage der Handballen erkennt, wo der Nutzer die Tasten erwarten würde und sie dann dorthin projiziert.

Es gibt Versuche Tasten von Touchscreens erfühlbar zu machen. Luftpolster und Strom waren nur 2 Möglichkeiten.

Es wird spannend.

Mein Schlüssel zu meinen Daten wird mein Handy. Es wird natürlich mehr Rechenleistung als heute besitzen, aber das dürfte egal sein, die Kraft kann man auch anderswo stationieren. Ist mir das Display zu klein, schiebe ich das Fenster auf die Tapete. Da die Objekte ihre Position im Raum kennen, wird das Fenster dort angezeigt, wo ich es hin schiebe. Einfach so.
Ist mir nach Schreiben zu Mute, setze ich mich an den Schreibtisch und lege meine Hände auf die Tischplatte. Es erscheint eine Tastatur. Per Fingergeste kann ich auch eine Fläche aufspannen, in der alle offenen Programme angezeigt werden. Eine andere Fläche zeigt eine Miniatur der Wand, in der ich dann leichter die entfernten Fenster verschieben kann. Es steht nichts dagegen auch mehrere solche Miniaturscreens zu öffnen um mit mehreren Pointern zu agieren. Raumgreifende Gesten wie bei Minorityreport werden möglich sein, allerdings wäre ich im Wohnzimmer zu faul dazu. Eine Miniatur ist mir lieber.
Drag and Drop ist sehr praktisch. Ich lege mein Handy auf den Tisch und kann dann Tabs aus meinem Browser an der Wand zum Handy werfen um sie später, unterwegs geöffnet zu haben. In die umgekehrte Richtung geht das natürlich ebenso. Zum Dateien kopieren ist es jedoch einfacher den Explorer zu nutzen, der sich unter dem Handy auf dem Tisch öffnet. Bewege ich das Handy, bewegen sich alle dazu gehörigen Fenster. Nehme ich es vom Tisch weg, schließen sie sich.

Langfristig wird das hin- und herkopieren der Daten nicht mehr von meinem Handy zu seinem Handy geschehen. Eher werden mit dem verschieben der Dateien erst einmal Benutzerrechte verschoben. In einem zweiten weniger zeitkritischen Schritt werden im Hintergrund die Daten von seiner Cloud in meine Cloud kopiert.

Die Wände werden dann bestimmt auch Berührungssensitiv. Mit einer einfachen Geste kann ich die Beleuchtungsintensität steuern. Mit etwas mehr Laune kann ich die Wohnung gleich neu tapezieren z.b. mit einer Welt aus flickrbildern.


Matthias Hermsdorf postete am 2009-08-22 17:45 in Alaunpark, Beobachtungen, Dresden

neues aus dem Alaunpark
heute: die Piraten sind da

Vor zwei Wochen traute ich meinen Augen kaum als ich die ersten Papierwahlplakate auf Presspappe von den Piraten sah. So richtig oldschool tauchen sie nun auch für die papierliebende Bevölkerung auf.
Vorgester überraschten sie mich noch etwas mehr, als sie vor dem Dresden Neustädter einen Stand aufgebaut hatten und zu dritt mit Neugierigen sprachen.

Heute nun hielten sie einen Parteitag. Zwei Flaggen wurden an Bäumen befestigt, eine an einem Kinderwagen. Dazwischen saßen ~15 junge langhaarige Männer auf der Wiese und unterhielten sich. Parallel wurde daneben Kubb gespielt.

Damit war es die zweite Parteilversammlung bei der ich hätte teilnehmen können, weil ich sie bemerkte. Die andere war eine Gesprächsrunde der Fraktionder Grünen in der S-Bahn von Berlin nach Potsdam. Von den anderen habe ich noch nie was gehört.


Matthias Hermsdorf postete am 2009-08-20 14:50 in Links

Matthias Hermsdorf postete am 2009-08-19 19:41 in Badewannengedanken

Vordergrund

Mit einem Finger tippe ich auf das Display um das Ziels zu fokussieren.

Verschiebe ich 2 Finger in der vertikalen ändere ich die Brennweite, verschiebe ich sie horizontal, ändere ich die Belichtung (Über-/Unterbelichtung)
Für die meisten Benutzer sollte dieser Funktionsumfang ausreichen.

Tippe ich mit dem Zeigefinger zum fokussieren auf mein Motiv, sollte ich dann mit einem Streichen des Mittelfingers über das Display die Schärfentiefe beeinflussen können. Klassisch ändert das die Blende. Etwas neuer gibt es auch einen anderen Ansatz.

Streiche ich mit 3 Fingern über das Display verändere ich vertikal die Belichtungszeit und horizontal die Empfindlichkeit. Beides sind Werte, die eine gute Automatik selbst wählen könnten sollte, sobald ich ihr in einem Menü die erlaubten Extremwerte vorgebe.

Was fehlt noch? Durch einen 2-Finger-Klick könnte ich das Menü aufrufen.

Ein seperater Auslöser ist ganz nett. Ein Doppelklick mit einem Finger sollte es aber auch tun.

Hintergrund

Gesten?

Mausgesten gibt es schon lange. Seit dem Iphone sind sie auch soweit bekannt. Es gibt Kompaktdigitalkameras, deren Rückseite fast vollständig aus einem Display besteht. Sie ließen sich so einfach bedienen. Mit jedem eingesparten Knopf verschwindet ein Kostenfaktor und ein Teil, das kaputt gehen kann. Wasser- und staubdichte Kameras wären leichter und billiger zu realisieren.

Durch Gesten werden Bewegungsmuster des/der Cursor erkannt der ihnen zugeordnete Befehl ausgeführt. Es bedarf eines Vorgangs zum Auslösen der Geste, gefolgt von einer oder mehreren erkennbaren Bewegungen.
Bei Mäusen blieb dann meist ein Klick mit der rechten Maustaste und dann eine oder mehrere Bewegungen übrig.

Einfache Gesten

Die 4 Grundrichtungen hat man sofort zur Verfügung.

Die zusätzliche Verwendung der 4 Diagonalen ist bei Mäusen fehleranfälliger, aber noch praktikabel. Auf Touchpads ist die Cursorbewegung aber nicht relativ zur Hand, sondern relativ zum Pad. Damit sind die Richtungen für kurze Bewegungen nicht mehr so genau. Glücklicherweise gibt es Alternativen.

Zusammengesetzte Gesten

Statt nur eine Bewegung auszuwerten, kann ich auch komplexere Gesten vereinbaren. Bewege ich z.B. mit gedrückter rechter Maustaste die Maus erst nach rechts, dann nach oben, wechsle ich in den nächsten Tab, bewege ich sie erst nach links, dann nach oben, wechsle ich in den vorherigen Tab.
Zu den 4 Gesten in der ersten Stufe kommen weitere 16 in der zweiten. Mehr Stufen sind möglich, aber für mich unpraktikabel, zumal nur wenige Optionen so oft notwendig sind.

Mehrfingergesten

In Zeiten der Touchpads- und screens, die mehrere Finger verfolgen können, kann man die Bewegungsmuster einfach gestalten. Je nach Umgebung sind unterschiedliche Konzepte praktisch.

Tippen vs. Streichen

Tippe ich mit einem Finger auf das Touchpad, löse ich die gleiche Aktion wie die linke Maustaste aus. Tippe ich mit 2 Fingern, will ich die rechte Maustaste auslösen. Mit drei Fingern könnte ich auch für die mittlere Maustaste tippen. Hier hat es sich aber bewährt 2 Finger zeitlich kurz versetzt zu tippen und so eine 1+1 Aktion zu vollführen.

Mit einem Zweifingerklick und einer Bewegung danach könnte ich eine Geste auslösen. Für ein komplexes System wie einen Browser ist das praktisch. Für eine Digitalkamera wäre das übertrieben. Es soll ja auch schnell gehen.

Beim Streichen lass ich das vorherige Tippen weg. Eine parallele Bewegung mit 2 Fingern nach oben und unten führt bei mir zum Scrollen gleich der Mausradbewegung. Mit zwei Fingern horizontal möchte ich zurück und vorwärts navigieren. Mit 1+1 oder 3 Fingern den Tab wechseln.

Wie ich das ganze in Digitalkameras einbaue, steht oben.
Wer Glück hat und ein Beitzer eines halbwegs aktuellen Laptops mit einem Touchpad von Synaptics ist, kann Two-Finger-Scroll probieren. Es läuft auf erstaunlich vielen Geräten. Noch fehlen mir ein paar Optionen, aber die vorhandenen sind sehr praktisch.
Opera hat Mausgesten schon eingebaut, sie sind aber nicht so gut konfigurierbar.
Mausgesten für den Firefox gibt es über Erweiterungen wie All-in-One Gestures oder Fire Gestures.


Matthias Hermsdorf postete am 2009-08-19 19:11 in Badewannengedanken

Vordergrund

Im Zeitalter von überaus lichtempfindlichen Sensoren, sollte es doch möglich sein 3 Bilder in Folge aufzunehmen, die geringfügung vor und hinter das gewählte Motiv fokussieren. Aus den unterschiedlichen Schärfen sollte sich ein Modell errechnen lassen, durch das ich die Schärfentiefe stufenlos verändern lassen sollte.

Hintergrund

Klassisch sorgt die Physik dafür, das bei Blenden größer als unendlich-klein auf einem Bild nur ein Bereich in bestimmter Entfernung scharf dargestellt wird. Alles was sich davor oder dahinter befindet, wird nicht direkt auf die Zielebene projiziert, sondern fallen dort als unscharfe Objekte auf. Punkte werden zu scheiben.

Manchmal ist das aber wirklich gewollt. Das Motiv hebt sich so besser vom Hintergrund ab. Die Fotografen wollen es haben.

Was nun. Die Schärfentiefe hängt vom Objektivdurchmesser ab.
Je größer das Objektiv ist, desto größer ist seine Offenblende. Je größer der Sensor ist, desto größer muss das Objektiv sein. Je größer die größte Blende in einem Objektivtubus ist, desto höher ist die unerwünschte Randabschattung.
Ich will aber gar kein größer größer größer.

Mit einem kleineren Sensor in einem kleineren Gehäuse muss ich damit in die Trickkiste greifen. Wie das geschehen kann steht oben.

Alternativ zu einem variablen Schärfebereich sollte sich so auch die Auflösung relativ unabhängig von der Sensorauflösung erhöhen lassen. Mit mehren Bildern mit geringfügig unterschiedlichen Blickwinkeln lassen sich dann auch Strukturen kleiner als der Pixelabstand erkennen.


Matthias Hermsdorf postete am 2009-08-03 20:12 in digital Art, Tablett, Weltraum
Lost in Space Barbecue

Was macht man als Raumpilot, wenn einem der gerade generalüberholte Raumgleiter die rote "General Error" Lampe zeigt?

Man befindet sich mitten in einem unbekannten Trümmerfeld, wo eigentlich der Supermarkt hätte sein sollen. Der nächste Abschleppdienst ist ärgerliche 3 Parsec entfernt. Das kann noch dauern bis der kommt. Zum Abendessen gibt es wohl auch nichts mehr. Dieser Missstand sollte ja gerade im nicht mehr vorhandenen Supercluster Megastore beseitigt werde. Nunja, mal schauen, ob diese beiden Freaks hier auch ungewollt fest sitzen, oder ob sie freiwillig hier sind.

Nachtrag: Die beiden stellten sich als Juugeeene und Punoccio vor. Sie kommen von Omicron II und wollten eigentlich weiter zu einem Spaßpark ein paar Lj weiter. Dann ging ihnen der Treibstoff aus. So ganz freiwillig sind sie also auch nicht hier. Gut, sie haben mir etwas von ihrem Getränk angeboten, sagten, es wäre nur begrenzt giftig. Mal sehen wie es schmeckt.


Matthias Hermsdorf postete am 2009-08-01 01:39 in unterwegs

Grüße aus dem ICE aus Dresden über Leipzig nach Frankfurt. Es ist Freitag Abend und ich werde bis Leipzig in diesem Zug mitfahren.
Heute hat die Bahn keinen ICE mehr übrig gehabt und schickte einen Ersatzzug. Dieser besteht aus IC Ersteklassewagons. Somit sitze ich weich, flauschig und bequem in einem Sessel und habe Strom am Platz.
Da die Reservierungen nicht übernommen wurden, sitzen die Mitreisenden gleichmäßig über die Wagen verteilt.
Auf diese Art zu Reisen ist schon angenehm (wäre da nicht "die letzte Meile" mit der Frage wie ich vom Hauptbahnhof auf dieses Kuhdorf komme, das mein Ziel ist).


Matthias Hermsdorf postete am 2009-07-25 22:31 in digital Art, Menschen, Portrait, Tablett
Steppenkrieger

bei den ersten Pinselstrichen sah er noch aus wie eine Mumie. Glücklicherweise hat sich das etwas gegeben.


Matthias Hermsdorf postete am 2009-07-24 16:49 in Rezension, Usability

Ein neues Handy wäre mal was nettes...

Warum überhaupt? Weil sich in letzter Zeit bei den Angeboten doch einiges getan hat. Die neuen Geräte haben größere Displays, GPS und bieten oftmals eine größere Softwarevielfalt.

Bin ich unzufrieden mit meinem aktuellen Sony Ericsson k750i?

Ganz und gar nicht. Was es kann, kann es sehr gut. Es ist für mich der Kalender. Es ist mein Ebookreader und mp3player, es ist mein Notizbuch und meine Kamera, meine Taschenlampe und mein Wecker, letzten Endes ist es sogar mein Telefon.

Für den Kalender könnte das Display größer sein, für den Ebookreader ebenso. Die Informationen kann ich nicht so gut mit dem Laptop synchronisieren da die SE Computersoftware bescheiden ist.
Surfen habe ich mit dem k750i noch nicht probiert, kann mir aber nicht vorstellen, das das Spaß macht. Der Akku ist angenehm dimensioniert, so das ich es im Durchschnitt aller 6 Tage laden muss.

Von einem neuen Handy erwarte ich, das es alles das kann, was das alte kann, und dazu eben ein größeres Touchscreendisplay, GPS und eben noch ein bischen spezielle Software unterstützt. Ein Beispiel wäre eine Fahrplansoftware für die deutsche Bahn, den ich doch hin und wieder sehr gut gebrauchen könnte.

Mögliche Alternativen

Windows Mobile als Betriebssystem sagt mir nicht zu. Irgendwann kommt man doch immer wieder zu dem Punkt, an dem man einen Stift braucht. Dazu ist die Benutzung ruckelig. Es macht mir keinen so rechten Spaß.

Mit Symbian kann ich mich auch nicht so recht anfreunden. Warum weiß ich nicht so recht. Vielleicht sind es die Bugs, die mir in der Nokiasoftware begegneten, oder von denen mir erzählt wurde.

Blackberry ist für mich wie IBM. Es ist eine große Firma mit Tradition bei Geschäftsleuten, allerdings finde ich das Konzept hinter den Geräten und der Software veraltet.

Ein iPhone kommt mir nicht ins Haus. Dieser Kirche trete ich nicht bei.

Die kleinen Sony Ericsson Telefone haben zwar eben genau die Vorteile, die ich beim K750i habe, aber eben auch nur die. Da bekomme ich keine Verbesserung.

Was bleibt noch? Momentan ist Android im kommen.

Die Version 1.5 ist bei dem HTC Dream beim Saturn in der Stadt installiert. Es ist Zeitgemäß, es ist angenehm von der Benutzung, wären da nicht so viele Anforderungen, die es einfach nicht erfüllt.

Habe ich eine sms geschrieben, kann ich diese nicht als Entwurf speichern. Kann ich sie also wegen der Abwesenheit eines Netzzugangs nicht sofort schicken, geht das Getippte verloren.
Es war mir auf dem dortigen Gerät nicht möglich irgendwelche Notizen außerhalb des Kalenders zu hinterlassen. Dafür gibt es beim Android Markt sicherlich eine Applikation, aber sowas sollte doch gleich dabei sein.
Bisher habe ich es auch nicht geschafft dem Kalender eine vernünftige Erinnerung zu entlocken. Ich möchte zu gegebener Zeit einen Vibrationsalarm ohne Ton bekommen. Das Display soll dazu mit dieser Benachrichtigung aufleuchten. Das soll bitte konfigurierbar sein. Das ging alles nicht.
So richtig überzeugend war das zum jetzigen Stand der Entwicklung noch nicht.

In kürze kommt das htc Hero auf den Markt, einem Nachfolger vom htc Dream mit einer von htc erweiterten Oberfläche. Möglicherweise wird das ja brauchbarer. Die Previews sehen vielversprechend aus.

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