der 6. Sinn

Dieses Video hier ist sehr sehenswert. Sixthsense  zeigt einen Ansatz die digitale Welt mit der analogen auf wie es aussieht auf recht universellem Weg zu verbinden. Der Nutzer trägt eine Kamera und einen Beamer mit sich. Der Beamer macht jede Oberfläche zum Bildschirm. Die Kamera sorgt für die Erkennung des Nutzers und macht das Bild zum Interface. Damit brauchen die Objekte keinerlei Technik um digital verwendbar zu sein.

Sicherlich sagt die kleine Stimme im Hintergrund: Vorsicht, von der Privatsphäre ist dann nicht mehr viel übrig wenn ich alles vor mir permanent gefilmt wird. Andererseits kann ich das Gerät auch ausschalten, die Verbindung verschlüsseln und Datenlecks abdichten. Aber ohne den Input funktioniert diese mächtige Technologie nicht. "Aus großer Kraft folgt große Verantwortung" wußte schon Spiderman.

Tiefenschärfe für Kompaktkameras die II.

Mit Parallelisierung zu besserer Bildqualität bei kompakteren Ausmaßen

Rückblick

Im ersten Teil vor langer langer Zeit schlug ich vor mit einem Objektiv mehrere Bilder mit unterschiedlicher Fokussierung aufzunehmen und die dann zu verrechnen. Für eine Erhöhung des Dynamikumfangs wird das ja schon erfolgreich getan.Um diesen Ansatz umzusetzen bedarf es nur empfindlicher Sensoren und schneller Technik im Hintergrund. Insgesamt braucht man dafür aber noch große, gute, aber klobige Objektive

Gedankengang

Beim Träumen am morgen fiel mit dann das Very Lage Array und und die Very Long Basyline Interferometry mit dem Smartphone , das ich noch nicht habe, und meinen Urlaubsplänen zusammen.

Idee

Könnte man nicht eine Kamera mit einem Feld von mehreren Objektivmodulen versehen? Alle lösen gleichzeitig aus und die Bilder werden addiert. Da für jeden Bildbereich mehrere Daten vorliegen, wird das Rauschen minimiert. Die Motiverkennung hat mehr auswertbare Daten. Dazu wird noch durch die insgesamt größere Sensorfläche die Bildqualität erhöht. Man könnte den Schärfentiefebereich dynamisch wählen indem die Schärfeinformation nur von einem Objektiv oder von mehreren genommen wird. Die Farbe jedoch aus mehreren Objektiven interpoliert. Selbst 3D Bilder ließen sich so recht einfach und nebenbei generieren.

Problemchen

Ein Haken ist natürlich das man mehrere Systeme synchronisieren muss. Das braucht Ressourcen, die heute zur Verfügung stehen sollten. Die Kamera kann aber kalibriert werden, entweder im Vornherein, oder parallel zur Fotografie auf Grund der aufgenommen Fotos. Selbst wenn eines Tages ein Subsystem ausfällt funktioniert die Gesamtkamera noch, solange nicht der Kopf des ganzen betroffen ist.

Fazit

Mit nur wenig höheren Hardwarkosten und etwas Software sollten sich auf kleinem Raum wesentlich hochwertigere Bilder aufnehmen lassen.

Update

Heute (auch am 12.05.2010) zeigt areamobile.de eine Meldung passende Meldung. Sharp stellt ein Kameramodul für Handys mit 2 Kameras zur Aufnahme von 3D Bildern vor. Damit geht die Entwicklung in die diese Richtung .

Das Auge

das Auge

ärgerlich, ein Wintereinbruch

Heute hat es geschneit... bei dem Lichte gesehen klingen doch die Ankündigungen zur globalen Erwärmung ganz angenehm.

10. Dresdener Jonglier- und Akrobatikfestival und Körperwärme

Körperwärme am 06.03.2010

 Dieses Wochenende (3.-5.7.2010) ist in Dresden die Jonglierconvention. Genaue Informationen dazu gibt es unter jonglieren-dresden.de.

500 Gäste werden erwartet. Die Eintrittskarten für die Galashow im Theater Wechselbad sind bereits ausverkauft. Es wird großartig. Freitag Abend gibt es eine Offene Bühne in der Halle und eine Offene Feuerbühne draußen. Sonntag wird es Spiele geben, genaueres wird nicht verraten. Über die gesamte Zeit finden Unmengen an Workshops unterschiedlichster Thematiken statt. Einfach so jonglieren kann man auch noch.

Für die, die lieber tanzen wollen, gibt es Samstag Nacht die Körperwärmeparty. Es spielen Bureaumaschine und DJ Equipment. Der Eintritt liegt bei 4€.

Das ganze findet in der Margon-Arena in Dresden statt.

Unbedingt erzählen muss ich davon, weil ich bei der Organisation dabei bin und u.a. der Flyer da oben von mir ist.

 

Es ist soweit

Schneeglöckchen auf den Elbwiesen

 Es ist Frühling. Wirklich.

Die Luft ist warm, die Sonne noch da wenn ich das Büro verlasse und auf den Elbwiesen blühen die ersten Schneeglöckchen. Es geht aufwärts!

Videos in Drupal einbinden

Hin und wieder ist es notwendig Videos in Drupal einzubinden. Nicht in jedem Fall ist es möglich die Videos bei einem Dienst da draußen im Netz zu hinterlegen und dann vor Ort nur den vom Dienstanbieter gelieferten Codeschnipsel einzubauen. Dann muss man wohl oder übel selbst ran.

Ein Weg ist folgender:

1. Seite vorbereiten

  1. Module installieren: swf-tools
  2. Module aktivieren: swf-tools, FlowPlayer3-, UFO (Der Flowplayer muss noch extra unter flowplayer.org heruntergeladen um im swftools/shared/flowplayer Verzeichnis hinterlegt werden. Und ohne das UFO geht es nicht.)
  3. Module einrichten: /admin/settings/swftools flowplayer zum abspielen auswählen, Playeroptionen anpassen
  4. Eingabeformate -> SWF Tools filter aktivieren

2. Video vorbereiten

  1. Video in flv konvertieren. Avidemux hat sich bewährt. Verwendeter Videocodec: flv1 (lavc) mit 1200kb/s bei 720x400px Auflösung. Sollte das Ausgangsvideo ein 16:9 vob-mpeg2 sein, lassen sich die nicht-quadratischen Pixel hier per Filter korrigieren. Audio: mp3 (lame)
  2. Startbild extrahieren: Der Player bietet es an ein Startbild anzuzeigen. Einen Frame aus dem Originalvideo zu verwenden bietet sich hier an. Es muss als jpg gespeichert werden. png funktioniert nicht

3. Video einbinden

  1. Video direkt im Text mit dem swf Tag aufrufen. Mit image="<name>" wird das Startbild eingebunden. Der Pfad beginnt unterhalb von /sites/files/
    Bsp: <swf file="videos/beispielvideo.flv" image="videos/beispielvideo.jpg"></swf>

 

flv ist ein Containerformat das neben mp3 auch aac und Speex als Audiocodec und neben flv1 auch h.264, Sorenson Sparc und VP6 als Videocodex enthalten kann. Die Variante mit flv1+mp3 funktionierte über Avidemux recht gut. Andere Programme liefern andere Möglichkeiten.

 

Kriesengebiet Dresden Neustadt

Gerade komme ich von einem Familientreffen im Westen von Dresden zurück. Mit dem Fahrrad durch den Winter zu fahren ist schon aufregend. Auf der Straße sind die blinden Autofahrer. Auf dem Radweg türmen sich Gebirge von Eis und Schnee, Reste des Winterdiensts. Die Fußwege dagegen sind mit einer Schicht festgetretenen Schnees überzogen, der sich dann nach einer halben Runde am Hinterrad wagemutig von oben in meine Schuhe stürzt.

Am Bahnhof Mitte sah ich dann die ersten Polizeiautos. Die Marienbrücke war abgesperrt. Gut, ich habe ein Fahrrad und fahre einfach mal weiter. Ja, erinnere ich mich, da war etwas angekündigt. Es gab ja irgendwelche Demos und angekündigte Straßenschlachten.

Auf der Neustädter Seite begannen dann meine Augen größer zu werden. Es war als gäbe es in Dresden nur noch Kleintransporter der Polizei. Die Antonstraße zwischen Leipziger Straße und Bahnhof Neustadt war zweispurig zugeparkt. Der Bahnhofsvorplatz war gut umstellt. Die Straße Richtung Albertplatz war ebenso ein Parksplatz der Polizei, wie auch die Hansastraße und die Lößnitzstraße. Dort wählte ich eine kleine, etwas leerere Straße Richtung Königsbrücker Straße. Dort fuhren die Polizeikleinbusse dann. Hin und wieder war etwas größerer Bus dazwischen, diese mit den vergitterten Scheiben. Es gab aber auch Reisebusse der Polizei.  Meine grobe Schätzung liegt bei 250 Transportern, an denen ich vorbei gefahren bin.
Überall standen Grüppchen und Meuten von Polizisten in verschiedenen Graden von Panzerungen.

Über dem Alberplatz schwebte permanent ein Hubschrauber, der mit einem sehr lauten Knattern seine Position hielt und diese auch allen Zuschauern kund tat. Drohnen sind sicherlich nützlich und preiswert, aber  nicht so aktiv einschüchternd.

Als ich durch die Neustadt fuhr waren zwar einige Leute unterwegs, Familien mit Kindern, Pärchen, junge Leute. Alle samt sahen sie harmlos aus.

Was soll das hier, fragte ich mich. Wo sind die Gegner? Wieso soo viel Polizei.

Zuhause las ich dann einen Telepolisartikel zum Thema, der dann aber nicht sonderlich aktuell war. Die sächsische Zeitung hatte interessantere Informationen.

Tagsüber sollten am Bahnhof Neustadt 8000 rechtsextreme Menschen landen. 5000 wurden es dann. Diese wiederrum fanden den Bahnhofsvorplatz von einer Wagenburg der Polizei eingekesselt vor. ie hatten ihre Demo angekündigt, sie wurde von einem Gericht bewilligt, aber sie durften nicht loslaufen.  Rund um den Albertplatz hatten sich um die 5000 Leute versammelt um die Wege zu blockieren. Die Polizei sah sich nicht im Stande diese Blockade aufzulösen. Damit würden sie die Sicherheit während eines Marsches nicht garantieren können und ließen den Marsch nicht starten. Sehr amüsant. Bis 17:00 war der Umzug genehmigt. Die Zeit lief ab. Gegen fünf wurden die rechten Demonstranten dann aufgefordert doch wieder in die Züge zu steigen und abzufahren. Nicht weit entfernt, in Klotzsche standen ihre Busse. Sie taten es dann notgedrungen auch. So verlief der Tag, bis auf ein kleines Scharmützel an der Schauburg völlig ruhig.

Als ich 18:30 dort lang fuhr, war schon "nichts mehr" los.

The Third & The Seventh

Unbedingt sehenswert. The Third & The Seventh from Alex Roman, ein voll computeranimierter Film der die schönheit der Architektur aus der Sicht eines Photographen zeigt.

Die Zeichen verdichten sich!

Es ist bald soweit. Der Sommer kehrt zurück. Gestern sah ich den ersten Slackliner im Alaunpark. Heute Mittag auf dem Weg ins Büro sah ich dort den ersten Jongleur üben. Noch steht er alleine im Schnee. Das wird sich ändern.

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