Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön

Heute morgen quälte ich mich viel zu früh aus meinem schönen warmen Bett und fuhr zum Bahnhof Dresden Neustadt.
Nachdem ich meine Fahrkarte gekauft habe, zeigte die Schautafel, dass mein Zug ausfällt. "wegen Personenschaden" hieß es, und "mit Notarzteinsatz".
Der Typ vom Servicepoint sagte "Na sie haben ja keine Zugbindung und jetzt die freie Auswahl" und empfahl mir zum Hauptbahnhof zu fahren.
Der nächste Zug nach Bad Hersfeld wurde erst zwei Stunden später kommen, der ICE nach einer Stunde hält dort nicht. Zwei Stunden Verspätung für einen Sonnabend morgendlichen Selbstmord.
Kleine Planänderung, ich fahre mit dem ICE mit einer Stunde Verspätung fahre ich nach Fulda und steige dort in meine Mitfahrgelegenheit, die ich dafür noch umstellen muss. An der Tür des Zuges brach ein Opa mit Kreislaufversagen zusammen. Nach wenigen Minuten war er wieder wohl auf und der Zug könnte, mit Verspätung, auf der langsamen Alternativroute starten.

Jetzt fahren wir. Mal sehen wie lange.

Die Prießnitz führt Hochwasser

Die Prießnitz führt Hochwasser

Üblicherweise ist die Prießnitz vor meiner Haustür 10cm tief. Üblicherweise ist der Graben, in dem sie fließt 2 Meter unter Straßenniveau.

In den letzten Tagen regnet es ja permanent... Jetzt ist sie etwas voller.Bis zur Oberkante fehlen nur noch 30cm.

der Geist aus der Flasche

Djinn 5 - Hintergrund versetzt. Der Djinn ist groß. Da ist die Vogelperspektive unpassend.
Djinn 4 - Aura überarbeitet, Hintergrund hinzugefügt
Djinn 3 - Kopfform überarbeitet
Djinn 2 -  Augen, Nase und Mund überarbeitet
es ist ein Djinn, erster Entwurf

Aus  der Skizze wurde ein doch vollständiges Bild.

Jetzt ist es Zeit für eine Geschichte. Ich bin schon ganz neugierig sie zu hören.

Doppelpfeil

Doppelpfeil

Der Schütze kann mit einem saftigen Aufschlag auf seine Würfelproben 2 Pfeile mit einem Mal abschießen. Entweder so wie Robin Hood auf zwei Ziele, oder wie Legolas beide in den gleichen Troll.

Vorschläge?

Wer bin ich?

Wer ist er? Was sagt er? Was will er? In welchem Kontext könnte dieses Bild stehen? In welcher Geschichte spielt er eine Rolle?

Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Motiv im Sinn und nun ist er da und ich weiß garnicht, wo er her kommt und hin gehört? Habt ihr Vorschläge?

Sprint

Sprint - ein Motiv aus 10W30

Gerade bin ich beim Pinseln weiterer Karten für unser Sammelkarten-Tabletop-Rollenspiel. Dort kommt auch der Sprint zum Einsatz.

der Batman-Frisbee - eine Geschäftsidee für den Sommer 2015

OLEDs werden auf millimeterdickem Kunststoff aufgedruckt. Unterdessen sinken die Kosten. Sensoren werden immer häufiger eingesetzt und der Platzbedarf für Videoanzeigetechik sinkt ebenso.

Wie wäre es mit einer Wurfscheibe, die großflächig Display ist und ihr eigene Rotationsgeschwindigkeit erkennt?

Sie könnte während ihres Fluges ein Bild oder Video anzeigen, das immer in die gleiche Richtung ausgerichtet ist. Man könnte das Batman-Logo zum Himmel werfen. Oder je nach Fluggeschwindigkeit fängt die Scheibe Feuer. Als Spielidee könnte die Scheibe im Flug auch eines der Gesichter der Mitspieler zeigen, der die Scheibe dann fangen muss.

Jetzt muss das nur noch spottbillig werden...

Auf in den Urlaub

Omas und ihre sozialen Netzwerke

Zum Mittagessen gab es Pizza. Als wir vom Supermarkt zurück kamen trafen sich auf der anderen Straßenseite 2 Omas und begannen zu plaudern.
Als wir uns 30min später mit der gebackenen Pizza in die Sonne vor dem Laden setzten, standen sie immer noch da.

Sie chatteten intensiv in ihrem bevorzugten sozialen Netzwerk. Dabei vergaßen sie regelrecht die (wertvolle) Zeit. Man könnte meinen, das sie von der Nachbarschaft abhängig waren.

Und keiner hat etwas dagegen.

Providerwechsel

Kürzlich habe ich meinen Telefonprovider gewechselt. Meine alte Telefonnummer ist mir dabei abhanden gekommen. Das ist jetzt nicht so dramatisch. Alles und jeden (der die alte Nummer hatte) muss ich unbedingt darüber informieren dass sich etwas verändert hat. Als Folge komme ich mit alten Bekannten in Gespräche, für die sonst der Grund gefehlt hat.

Rückblick auf das hässliche Vodafone

Meine Telefonrechnung war unangenehm hoch und der Gedanke an mobiles surfen würde die Preise noch weiter steigen lassen. Die letzten Jahre war ich bei vodafone gewesen und außer das es etwas teuer war, lief bei mir auch alles glatt.

Jetzt aber würde ich surfen wollen. Ein Blick auf die Seite erschlug mich mich einem unüberschaubar großen Angebot an Tarifen und Tarifoptionen, die in gegenseitiger Abhängigkeit stehen. Es kommt dem Versuch nahe KDE ohne Paketmanager installieren zu wollen. Insgesamt beliefen sich die hypothetischen Zusatzkosten auf etwa 10-20€, je nach gewünschter Geschwindigkeit. Das ist schon einiges. Ob das aber auch wirklich funktionieren würde war für mich fraglich.

Welche Konditionen hat mein eigener Vertrag? Diese Frage beschäftigte mich des öfteren. Über die Vodafone Webseite war es mir jederzeit möglich neue Tarife und weitere Optiönchen zu buchen. Ein Link auf die aktuellen Konditionen war nicht zu finden.

Meine Handyrechnung bestand auch aus vielerlei Posten. Da ist der Preis vom Wochenende. Der aus dem Zuhausebereich meiner virtuellen Festnetznummer, die auch auf meinem Handy herauskommt, wenn ich in der Nähe bestimmter Funkmasten bin. Anrufe ins Festnetz werden anders abgerechnet als zu Vodafonekunden und anders als zu anderen Telefonanbietern. Aber was weiß ich was der andere für einen Anbieter hat. Die Zuordnung der Nummern zu Providern klappt schon seit Jahren nicht mehr, ist doch fast jeder schon mindestens ein Mal gewechselt. Ein saftiger Kostenpunkt kam bei mir mal zustande als ich von "Festnetznummer" zu "Festnetznummer" telefonierte und beide Geräte doch Mobiltelefone waren. Statt 4cent/min waren es da einfach mal 29cent/min. Die sms waren mit 29cent ebenso ärgerlich teuer.

eine Alternative in Sicht?

Ein Wechsel begann sich immer angenehmer anzufühlen. Fonic würde es werden. Das Preismodell ist überschaubar. 9 Cent kostet die Telefonverbindung nach egalwohin.  Cent kostet die sms. Zum surfen gibt es den absolut gesehen hohen Preis von 24cent/mb. Relativ zu Vodafone wäre auch das gering. Als einzige Zusatzoption gibt es hier eine Pauschalpreis für 10€/Monat für 200mb in umts und danach edge Geschwindigkeit. Für meine Anforderungen sollte das reichen. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit, keine Kündigungsfrist, keine Grundkosten und nur sehr wenig Kleingedruckes. Es ist ein tranparentes Modell. Auch unterhält fonic keinerlei Fillialen und macht vergleichsweise wenig Werbung, die ich als Kunde in der Runde danach auch nicht Gegenfinanzieren muss. Da es fonic seit 3 Jahren gibt, scheint das Konzept zu funktionieren. Diese Firma ist mir sympatisch.

Weg von vodafone !

Also kündigte ich den Vodafonevertrag. Im August 2008 hatte ich ihn geschlossen. Die lästig langen 24 Monate wären in kürze um. Alles wäre gut und die Rufnummernmitnahme würde mich zwar bei vodafone 25€ kosten, aber bei fonic dagegen einen Monat kostenloses telefonieren einbringen. Das ist ein kleiner Biss in einen sauren Apfel mit einer Erdbeere hinterher. Was will man mehr.

Dann kam aber ein Rückruf von Vodafone. Ob ich nicht doch lieber weiter Vodafonekunde bleiben wolle. Nein, wolle ich nicht. Aber da wäre etwas mit der Kündigungsfrist seltsam, ob ich nicht später nochmal auf einer anderen Hotlinenummer anrufen würde. In der Zwischenzeit recherchierte ich. Ihr Datum entstammte dem Initialvertrag von 2004, nicht von dem 2008. Das ändert aber nichts, denn ihre Kündigungsfrist liegt laut AGBs bei 3 Monaten. In meinen Vertragsunterlagen stand nichts davon. Dort enthielt nur nahezu jeder Absatz den Vermerk von 24 Monaten Vertragslaufzeit. Kurz: Ich hatte 9 Tage zu spät gekündigt.
Also rief ich wieder an, versuchte es auf Kulanz, ein paar lieben Worten, ein paar bösen. Es half nichts.
Vodafone hat meine Telefonnummer in Geiselhaft genommen und läßt den Vertrag erst zum 31.07.2011 kündigen. Die Grundgebühr werde ich bis dahin nicht los. Das ich die Nummer aber nun doch erst ab frühstens 31.3.2011 umziehen könnte, ist sehr lästig. Zumal die Umzugspläne schon eine Weile gärten.

Fazit

Vodafone ist ein bürokratischer Haufen von Leute, die ich mit Flüchen übersäe, die ich gar nicht aufzuschreiben wage. Die Firmenpolitik ist es jeden Kunden im Durchschnitt um 50€ zu melken. Die Verträge sind so kalkuliert, das es zwar hundert Wege dorthin gibt, das Ziel jedoch immer das gleiche ist. Ewig lange Kündigungsfristen, das überhäufen der nützlichen Informationen mit einem Haufen Schund und liebe nette Anrufe zur Vertragsverlängerung sind ein Haufen Steine im Weg zum Wechsel, die mir diese Firma sehr unsympatisch machen.

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